
Der Rudersport ist in Deutschland eine der traditionsreichsten und erfolgreichsten Sportarten. Seit
Mitte des 19. Jahrhunderts wird in Deutschland dieser Sport bereits ausgeübt und ist seit dem Start
der Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahre 1896 stets als olympische Disziplin mit dabei.

Rudern ist jedoch nicht nur Wettkampfsport, sondern auch Breitensport. Gerade in Berlin und Umgebung
ist es hervorragend möglich durch schöne Landschaften zu fahren und die Natur vom Wasser aus zu
erleben. Dies ist also auch eine gute Methode sich vom stressigen Alltag zu erholen und bei einer
gemeinschaftlichen Fahrt zu entspannen. Zum Erholen gehört aber auch das Feiern. In Berlin gibt es im
Sommer beinahe jedes Wochenende eine Sternfahrt oder ein Sommerfest eines Rudervereins. Wir versuchen
natürlich an möglichst vielen dieser Veranstaltungen teilzunehmen.
Zusätzlich ist der Rudersport sehr gesund. Durch das Erlernen der Rudertechnik schult man im gleichen
Maße auch Koordination, Geschicklichkeit, Gelenkigkeit, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer.

Rudern ist selbstverständlich ein Bewegungssport. Man braucht also auch dazu angemessene Kleidung, in
der man sich bequem bewegen kann. Diese Kleidung sollte auch schmutzig werden dürfen. Am Boot sind
nämlich diverse Teile, bei denen Schmiere eingesetzt wird, um den Reibungswiderstand zu verringern.
Wenn diese Schmiere auf die Kleidung kommt ist sie nur noch mit speziellen Fettlösern zu entfernen.
Es empfiehlt sich also nicht die schickste Kleidung zum Rudern zu verwenden. Bei den Schuhen wäre
zusätzlich wichtig, dass sie eine schmale Ferse haben, damit man damit gut in die sogenannten
Stemmbretter hinein passt.
Damit man während der Ruderbewegung nicht an seiner Kleidung hängen bleibt, sollte man darauf achten,
dass etwa die Taschen eines Pullovers oder einer Jacke nicht direkt vor dem Bauch sind, wie es etwa
bei Kapuzenpullovern mit Bauchtaschen der Fall ist. Sollte die Oberkörperbekleidung zu lang sein,
muss sie entweder in die Hose gesteckt werden oder man setzt sich auf entsprechende Weise auf das
Ende, damit dieses nicht zwischen Rollsitz und -schiene gelangt.